Ehemalige Hutfabrik Steinberg- Herrmann & Co. - Slogan
Eines der eindrucksvollsten Baudenkmale der Moderne steht neu renoviert in der Stadt Luckenwalde im Land Brandenburg.
durch Finanzierung des  Eigentümer Abbas Ayad und des Bundes, des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege
konnte die ursprüngliche Strahlkraft und Schönheit der Hutfabrik durch umfangreiche Baumaßnahmen zurück erobert werden.Es soll künftig für Künste, Schönheit und Wirtschaft stehen.
 
Rückblick Errichtet wurde die Luckenwalder Hutfabrik in den Jahren 1921 bis 1923 von dem damals noch unbekannten Architekten Erich Mendelsohn. Den Auftrag hierzu erteilten die Hutfabrikanten Salomon Herrmann, Gustav Herrmann, Felix Steinberg sowie Robert Steinberg senior und Robert Steinberg junior. Auf einer Grundfläche von 50.000 Quadratmetern entstanden vier Produktionshallen 8.000m², ein Kesselhaus und Turbinenhaus 2.000m² , eine Färbereihalle 700m² sowie zwei Torhäuser. Die Genialität Mendelsohns zeigte sich vor allem in der Konstruktion der Färbereihalle, deren schachtförmige Dachhaube eine moderne Entlüftung erhielt. Sie ähnelte einem Hut und wurde schließlich zum Markenzeichen von ganz Luckenwalde. Die Fabrik und ihr Baumeister wurden aber auch wegen der unterschiedlichen verbauten Materialien – Stahlbeton, Glas und Holz – von der Fachwelt bestaunt. Die Hutfabrik zählt zweifelsohne zu den Meisterwerken von  Erich Mendelsohn. Sie gilt als Inkunabel der modernen Architektur und wurde inzwischen sogar in die Liste der Denkmale von nationalem Rang aufgenommen.  Nur zehn Jahre konnte die Familie Herrmann ihre erfolgreiche Hutproduktion in Luckenwalde betreiben. Die Machtverhältnisse in Deutschland zwangen die jüdischen Herrmanns 1933 zur Emigration und enteignung. Ab 1934 diente die Fabrik als Rüstungsbetrieb für Luftabwehr. Von 1935 bis 1945 erfolgten  Sehr umfangreiche bauliche Veränderungen. Unter anderem wurde das Dach der Färbereihalle abgerissen. Nach dem Krieg wurden die Produktionshallen von der Sowjetarmee als Reparaturwerkstatt genutzt. Von 1957 bis 1991 waren hier die Anlagen des VEB Wälzlagerwerk, dann eine Fabrik für Kugellager untergebracht. Ende 1991 wurde die Produktion eingestellt und das Hauptgebäude verfiel rapide.  entümerfamilie Ayad, des Bundes, des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege  konnte die ursprüngliche Strahlkraft und Schönheit der Hutfabrik durch umfangreiche Baumaßnahmen zurück erobert werden.Es soll künftig für Künste, Schönheit und Wirtschaft stehen.
Homepage
zur Verfügung gestellt
von Vistaprint